Kreuztracht 2015

Am Sonntag nach dem Fest Kreuzerhöhung, 20. September 2015, fand die äußere Feier mit dem Pontifikalamt und der Kreuztracht statt. Nach dem großen Einzug begrüßte Pastor Christoph Scholten alle Gläubigen aus Nah und Fern, besonders Weihbischof Dr. Stefan Zekorn aus Münster und die Konzelebranten Pfarrdechant Markus Trautmann aus Dülmen und Pfarrer Michael Terhoeven sowie die Diakone Klaus Venhofen aus Kellen, Diakon Günter Gendritzki und Diakon Thomas Fonck. Organist Dirk Willemsen, die Kirchenchöre aus Kranenburg und Wetten, Mitglieder des Kranenburger Musikvereins, das Kevelaerer Basilikaorchester und Solisten führten unter der Leitung von Philipp Kamps die Krönungsmesse von W. A. Mozart auf. In seiner Predigt bezog Weihbischof Dr. Zekorn die Erstkommunionkinder mit ein. Außerdem erzählte er von seinem Besuch bei syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen im Libanon, die unter menschenunwürdigen Verhältnissen zum Teil auf dem nackten Erdboden und unter Plastikplanen hausen müssen - auch, weil westliche Staaten ihre Zusagen nicht eingehalten haben, ausreichend Zelte zur Verfügung zu stellen. Er unterstrich, das Jesus nicht in die Welt gekommen sei, um das Leid zu erklären, sondern, "um es bis zum Rand mit seiner Gegenwart zu erfüllen. Deshalb kommen seit 700 Jahren Menschen hier zu dem Wundertätigen Kreuz, deshalb schauen sie es an". Jesus habe sich dem Leid gestellt, "um einen Weg aus Sünde, Leid und Tod zu eröffnen" - das könne Vertrauen und Mut machen, um sich dem Leid zu stellen.
Nach der Eucharistiefeier zogen die Gläubigen mit der Kreuztracht durch Kranenburg - sie und die Messdiener, die Katholische Frauengemeinschaft, die Erstkommunionkinder der Jahre 2015 und 2016, die Kreuzbrüder mit dem Wundertätigen Kreuz, die Geistlichen, die St. Antonius-Bruderschaft aus Kleve, die Damen und Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem der Bürgermeister und weitere Politiker und Ortsvorsteher, der Kranenburger Musikverein, Bannerabordnungen und der Schützenverein Kranenburg-Scheffenthum. Unterwegs begleitete der Musikverein die Lieder zwischendurch wurde der Rosenkranz gebetet. Zurück in der Kirche, endete die Kreuztracht mit dem "O Crux Ave" und dem Kreuzsegen.
Mit dem Fest der Begegnung auf dem Gelände des St. Elisabeth-Kindergartens, wo der Gemeinderat St. Peter und Paul und die Katholische Frauengemeinschaft für das leibliche Wohl sorgten, und der abendlichen Lichterprozession über die alten Wälle klang das Kreuzfest aus. Höhepunkt der anschließenden Kreuzfestwoche war die Wallfahrt der Frauen am Mittwoch.

Aufnahme des Pontifikalamtes:

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Fotograf: Eelco Hekster